Frei nach Konfuzius
Gemeinsam-Nix-Tun

Statt weniger Ressourcen verbrauchen wir immer mehr.
Nachhaltig leben könnte so einfach sein, indem wir gemeinsam nichts tun,
auf etwas verzichten oder unterlassen. „Gemeinsam-Nix-Tun“ schafft
Fakten, spart Ressourcen, kostet weder Geld noch Zeit
und wirkt besser als alle Verbote, Verordnungen und Gesetze.

Vom Sofa aus die Welt verbessern

GROSSE PREMIERE


Das NIX-TUN-SOFA wird am Montag, den 11.11.2020 im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens auf der Bühne enthüllt.

Hier startet „Deutschland fliegt nicht“, die erste bundesweite Aktion, bei der jeder vom Sofa aus mitmachen kann.

Statt Protestmarsch und Sitzblockade: Zur Premiere von „Deutschland fliegt nicht“ setzen wir Jung und Alt auf dem NIX-TUN-SOFA ins Bild. Von Frankfurt aus wird das NIX-TUN-SOFA auf Reisen gehen und auf vielen deutschen Flughäfen, Events und ausgewählten Schauplätzen für die Aktion werben.

Im Januar 2020 wird das NIX-TUN-SOFA per Bahn die deutsche Hauptstadt erreichen. Lasst Euch überraschen.


Das Konfuzius-Prinzip
und die Macht des Nicht-Tuns

Auszug aus : „Die Sünden der Nachhaltigkeit“ Autor: Dr. phil. Hans-Peter Huppert

Forderungen wie „Stoppt den Klimawandel“ bringen nichts. Sie liefern der Politik lediglich Steilvorlagen, um in unendlichen Diskussionen und Gipfeln die tatsächlichen Sachverhalte kleinzureden und sich vor den notwendigen Entscheidungen zu drücken.

Um Forderungen ohne großen finanziellen und materiellen Aufwand international realisieren zu können, gibt es nur eine Möglichkeit, indem wir nämlich gemeinsam nichts tun.

Das klingt zunächst paradox, ist es aber nicht, da in einer konsumfixierten – alles was machbar ist, muss gemacht werden - Gesellschaft etwas nicht zu tun, nicht vorgesehen ist.

Schon Konfuzius versuchte seinen Schülern beizubringen, dass das Wesentliche einer Sache das Nichts an ihr ist. So macht zum Beispiel allein der Hohlraum einen Topf nützlich. Die uralte Weisheit „Das Gelassene übertrifft im Leben alles Getane an Bedeutung“ sollten wir uns heute wieder zu eigen machen, denn nur so können wir die Aufmerksamkeit der Wirtschafts- und Datenkonzerne erreichen, deren Mitwirkung wir zukünftig bei der Umsetzung komplexerer Forderungen unbedingt benötigen.

Das wird am Anfang sehr zäh und kostet sicherlich viel an Nichts-Tun, ist aber der einzige Weg, um als Verhandlungspartner ernstgenommen zu werden. Das Nichts-Tun kann viele Facetten haben, weshalb wir uns zum Ziel gesetzt haben, ganz unterschiedliche Nichts-Tun Aktionen ins Leben zu rufen.

Egal, ob es der zeitweise Verzicht auf eine Dienstleistung oder auf ein besonders ressourcenintensives Produkt ist, wichtig ist vor allem, dass das Nichts-Tun nicht dem einzelnen überlassen wird, sondern gemeinsam in der „Community“ erlebt wird.

In der Gruppe ist die Chance viel größer, eigenes Verhalten beziehungsweise eigene Gewohnheiten zu ändern. Außerdem schafft die „Community“ in der Außenwirkung den notwendigen Druck, um Forderungen durchsetzen zu können.

In diesem Sinne: Lasst uns GEMEINSAM-NIX-TUN!